heulage vs heu

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surewhiz
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Beitrag von surewhiz » 24.12.2011 13:03:35

zum beispiel:
guckst du hier: Klick mich
oder hier: Klick mich

was ich weiss, es kann bei der silierung sehr viel schief gehen ...

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<Dreamer>
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Beitrag von <Dreamer> » 24.12.2011 13:43:14

[quotec5="surewhiz"]zum beispiel:
guckst du hier: Klick mich
oder hier: Klick mich

was ich weiss, es kann bei der silierung sehr viel schief gehen ...[/quotec5]
Das kann leider bei der Heuwerbung auch. Das beweisen leider viele tausende hustende Pferde...

la_cana
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Beitrag von la_cana » 26.12.2011 18:36:11

Bei uns am Stall wird Heu und Heulage gefüttert, beides von sehr guter Qalität.
Die meisten Pferde bekommen halb/halb. Auffalend ist aber das fast alle Pferde die Heulage bevorzugen da diese zuerst gefressen wird.
Mit Hufrehe oder Koliken haben wir bei uns im Stall noch gar Keine Probleme gehabt. Daher glaube ich das Heulage nicht schädlich für Pferde ist.

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tory
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Beitrag von tory » 27.12.2011 16:55:10

wenn es keine heulage gäbe - wär ein teil meiner tiere bereits tot, da sie hoffnungslose huster sind.

ich habe teilweise auch schon rindersilo an pferde verfüttert - auch dieses wurde vetragen, da ich die tiere sehr langsam umgestelllt hatte. und es war besser, als das heu, da dies bei einigen pferden schweren hunstenkrämpfe auslöste!

hier oben im land zwiscehn den meeren ist es fast immer feucht, sodaß es sehr schwer ist, überhaupt heu zu werben. das schimmelheu, das es hier durchaus reichlich gibt, löst den husten aus.
nun kann man hier stroh und kraftfutter füttern,eine variante, die hier früher durchaus bei pferden üblich war :cry:
oder aber eben heulage - sie ist ein segen für uns.

man muß natürlich das futter langsam angewöhnen, auch wenn man die pferde im herbst von der weide ans haus holt. die mikroorganismen für heulage im pferdedarm brauchen ihre zeit, um sich entsprechend zu vermehren und für eine gut verdauung zu sorgen - minimum zwei wochen.

mal eben heulage füttern geht eben nicht :wink:
ansonsten - klopf auf holz - hatten wir seit ca 15 heulosen jahren noch nie irgendwelche probleme !
liebe grüße
helene


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*Josy*
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Re: heulage vs heu

Beitrag von *Josy* » 02.01.2012 11:34:17

Kennt jemand Gärheu???

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surewhiz
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Re: heulage vs heu

Beitrag von surewhiz » 03.01.2012 19:33:49

ich war letzte woche in einem stall im rhein main gebiet, die wegen heumangel auf silage umgestiegen sind. ich kann nur sagen, das wirklich alle pferde in der kleinen offenstallgruppe eingeschissen sind bis auf den boden. waschen geht dort wegen der temperaturen nicht ... gruselig ....

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tory
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Re: heulage vs heu

Beitrag von tory » 04.01.2012 10:24:54

ich kann dir gern mal ein paar feste äppel meiner hottas rüberschicken - es liegt, wie ich schon geschrieben hatte, an der vorsichtigen umstellung, auch von der weide auf heulage!
liebe grüße
helene


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Re: heulage vs heu

Beitrag von FollowLikaGhost » 12.09.2012 16:05:01

surewhiz hat geschrieben:ich war letzte woche in einem stall im rhein main gebiet, die wegen heumangel auf silage umgestiegen sind. ich kann nur sagen, das wirklich alle pferde in der kleinen offenstallgruppe eingeschissen sind bis auf den boden. waschen geht dort wegen der temperaturen nicht ... gruselig ....

Ich will jetzt nicht voreingenommen sein , aber kleine Offenstallgruppe klingt ein wenig nach "Überdachter Unterstand" und ein paar Pferde auf ner Matschwiese. Vielleicht irre ich mich ja... wir halten unsre auch im Offenstall. Heumangel?
Ganz ehrlich, ein bevorstehender Heumangel würde mir bereits mindestens 4 wenn nicht sogar 12 Wochen vor dem AKUTEN Heumangel auffalllen, sprich, das eingelagerte Heu neigt sich dem Ende zu oder es sind zum Teil schlechte Ballen, die weggeworfen werden müssen, d.h. rechtzeitig nach neuem Lieferanten für Heu suchen, ggf. Anfangen Stroh beizumischen...
Eine plötzliche Futterumstellung halte ich generell für ziemlich idiotisch. Man weidet die Pferde schließlich auch an, bevor man sie auf satte Wiesen stellt. Heu vs. Silage wäre in diesem beschriebenen Fall ja in etwa so als würde mir das Heu ausgehen und ich alle Pferde auf eine grüne Wiese stellen würde ohne vorher anzugrasen.. dass das zu Komplikationen führt wundert mich echt nicht. EIne schonende Umstellung oder das zeitweise mischen von Heu Silage und Stroh wäre eine möglichkeit gewesen so etwas zu vermeiden. Eine Überbrückung wäre auch mit Gaben von Heucobs und Luzerne möglich gewesen. Nicht alle Pferde können so schnell mit Futterwechsel umgehen. Man riskiert auf diese Art Koliken uvm... wenn man einen Stall in Eigenregie führt, ist das mindeste wohl sich frühzeitig mit langfristiger Futterversorgung zu beschäftigen. Dass im letzen Jahr das Heu knapp war wissen wir alle, aber ein Umstellen auf anderes Futter , dazu hatte trotzdem jeder minumum 2 Wochen zeit... davon gehe ich stark aus.. Oder ist die Lagerhalle über Nacht abgebrannt??? ???? LG

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