Pleasuretraining

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Easy
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Pleasuretraining

Beitrag von Easy » 27.03.2007 10:59:17

Hallo,

mich würde einmal interessieren wie Sie Ihr Training aufbauen. Wieviel wird tatsächlich ganze Bahn trainiert und wieviel Prozent sollten Gymnastizierungsarbeiten ausmachen. Und was würden Sie in folgendem Fall verstärkt trainieren?

Ich reite derzeit eine Stute, die meiner Meinung nach einiges an Pleasuretalent mitbringt. Im Jog trägt sie jedoch häufig den Kopf zu tief (Ohren schon deutlich unter Widerristhöhe) und im Galopp ist sie noch relativ schnell und versucht auch immer den Kopf nach vorne-unten zu ziehen ohne den Rücken herzugeben. Hab jetzt viel Übergänge geübt und im Galopp die Hand einfach stehengelassen (nach oben) und von unten getrieben. Schafft sie allerdings nach nicht lange. Sobald ich loslasse, fällt der Hals wieder runter und der Rücken ist nicht mehr gewölbt. Wenn ich sie jedoch so in die Versammlung reite, kann sie auch schön langsam und taktrein galoppieren.

Wie bekomme ich sie dazu, dass auch irgendwann ohne die Anlehnung zu schaffen?

Vielen Dank für Ihre Antwort schon mal im voraus.

Gruß

Easy

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Beitrag von wittelsbuerger » 30.05.2007 16:20:36

Hier die Antwort von Hubertus:

"Hallo,

ersteinmal auf ihre Frage, wieviel ich an der bande trainiere und wieviel Gymnastik Arbeit.

Also bei mir sieht es wie folgt aus mit dem Training.

Railwork mache ich ganz ganz selten, vielleicht einmal die Woche für ein paar Minuten, mit den Pferden, die lernen sollen, dass die Rail der liebste Platz der Welt ist.

Um auf ihr Pferd zurückzukommen, ist sicherlich eine Ferndiagnose sehr schwer zu stellen, denn ich weiß nicht wie ihr Pferd gebaut ist, muskulär aufgebaut ist u.s.w.

Ich trainiere meine Pferde als erstes locker im Genick, dann im Wiederist, damit ich schnellstens die Schultern paralell nach oben bekomme.
Ein Pferd muß aufwärts und vorwärts geritten werden, damit die Hinterhand zum tragen kommt. Der Wiederist sollte der höchste Punkt sein.
Ich weiß nicht wie sie ihr Pferd treiben, halten Sie die Hände nach oben und reiten Sie ihr Pferd mit klopfenden Schenkeln am Rippenkasten nach oben.
Wölbt sich der Rippenkasten, wird auch ihr Pferd rund im Rücken. Aber es dauert, bis sich gute Muskulatur aufbaut.

Wichtig ist, dass ihr Pferd frei ist in den Schultern.
Auf der Hinterhand drehen kann. Dann in der Galoppade immer wieder Schulter rein und raus reiten(auf dem Zirkel), somit lernt ihr Pferd in balance zu kommen.

gruss

Hubertus Jagfeld"

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