Warmblüter als Westernpferde?

...die westerngeritten werden, finden auch einen Platz!

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LadySeytan
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Beitrag von LadySeytan » 16.05.2008 08:26:30

Da hab ich ja mit meinen "Warmblöds" richtig Glück ^.^

Cash steht eher im Rechteck, hat jetzt wieder eine sehr gute Grundbasic aber mit fast nem Meter 80 distanziere ich mich etwas von einer Reining :lol:
Ich werde mit ihm wohl oder übel zum Slinkybabe werden, seine neuentdeckten Grundgänge ( jaaaa das gestrampele und das aufrollen ist weg, ich könnt mir n 2. Loch in den Hintern freuen) schubsen mich geradezu auf eine Pleasureprüfung hin
Meine Warmblöds sind allerdings, Cash zu 50% und Seytan 25%? QHs ( Cash Väterlicherseits, Seytans Mom war eine Quarabstute)
Seytan ist dicke 165 und hat endlich begriffen wie so ein Zirkel funktioniert, seit dem rollt es :lol: er schaut allerdings eher aus wie ein etwas aufgepusteter Quarter, kurz quadratisch praktisch gut :lol:
Beide waren übrigens letztes WE an der Kuh ... Bei Seytan lass ich es weiterhin .. die armen Kühe ... er hat wieder versucht zu packen -.-
Cash machte seine Sache prima nachdem er gecheckt hatte was da zu tun ist.
Klar wird er nie DAS Kuhpferd aber meine Wette besagt nur... Wir werden nicht letzter in einer Cuttingprüfung :lol:
Spassmässig denke ich , kann man mit Warmblöds auc h mal auf ein Turnier gehen, will man aber eher etwas höher weiter schneller, sollte das Pferd eher etwas kleiner sein... ähm man wird ja älter und das aufsteigen und so *kopfkratz*
Meinem Arabsen z.B. fallen die Spins und Zirkel einfach leichter als dem grossen Seytan, dafür stopt Seytan mit ner Manier da kann das Arabertier nur von Träumen
Cash schicke ich übrigens im Herbst ins Training... Der Trainer hat geil doof geschaut als ich ihm Cash auf nem Kurs vorgestellt habe
O-Ton- Manu ich bin ned mehr der jüngste, wie zum Geier soll ich DA drauf kommen?
Er wusste nur QH Mix 4 Monate zum festigen der Basic und mal durch ne Kuhherde durchreiten damit er da Ruhe bekommt ( Spasshalber eben ... Wette is Wette ^.^)
Ich denke , mal so als Fazit, man kann schon mit seinen Warmblöds Turniere gehen, nicht unbedingt eine Open :lol: aber für die EWU Klassen je nach Körperbau und Spass an der Sache, schon mit einigem Erfolg
Naja wenn mal einer ne komische Blonde auf nem Fuchsreitelefanten sieht .... Ich bin immer gerne zu nem Kaffee bereit ... So viele mit 180cm Pferden gibts sicher nicht auf den Turnieren
Was ich allerdings ätzend finde... find mal nen Pferdehänger für 3-4 Pferde wo Warmblöds ned den Kopf einziehen müssen -.- Es wird wohl doch n kleiner LKW werden müssen *mopper*
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lexe
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Beitrag von lexe » 22.05.2008 12:42:44

[quote1d="Jamil"]Ich halte nichts davon mit einem WB bzw. großrahmigem "rechteckigen" Pferd Western zu reiten. :( Und zwar aus dem Grund, dass das Exterieur eines WB nicht dazu gemacht ist, die Manöver des Westernreitens auszuführen. :cry:
- Reiten am losen Zügel wird schwer, da das WB sich selbst durch den langen Hals nur schwer selbst tragen kann
- Rücken zu lang zum sauberen, versammelten, nicht schädlichen Stop für die Beine - ebenso beim Spin
- HH oft zu schwach um die schnellen Manöver auszubalancieren
- usw.

Ich finde generell, sollten Pferde ab einem Stockmaß von ca. 1,60 m von Westernprüfungen - außer Trail - ausgeschlossen werden, da sie körperlich nicht in der Lage sind Westernmanöver auszuführen, ohne im Laufe der Zeit einen Schaden davon zutragen. :x

Wenn es jedoch darum geht, "freizeit" western zu reiten. D.h. Westernsattel auf ein WB bzw. großrahmiges Pferd drauf und bisle arbeit auf dem Platz/Halle und sonst die meiste Zeit ins Gelände. Warum nicht.... :wink:[/quote1d]

sorry, aber auch im klassischen reiten (nicht fn) werden warmblüter in vollendeter versammlung am losen zügel geritten und die manöver sind dem klassischen westernreiten sehr ähnlich...
sliding stops und spins auf hohem turnierniveau sind im übrigen auch nicht gerade förderlich für die gesundheit eines quarter horse
ein gut gebautes pferd sollte immer leicht im rechteck, bzw. im trapez stehen, auch ein quarter horse...
ein langer hals ist kein hinderniss sich selbst zu tragen wenn man das pferd über die zeit in ine entsprechende aufrichtung bringt und nicht mit der schulter in den boden reitet...
und die hinterhand kann man gebnauso trainieren wie bei einem quarter...ein pferd das piaffieren kann (da fängt versammlung an, bzw. kann man von selbst tragen sprechen) hat meiner meinung nach durchaus genug kraft in der hinterhand...

sicher ist ein quarter für tunreirreiterei auf hohem niveau besser geeignet, aber diese beinhaltet nur einen bruchteil des westernreitens, das zum glück nicht nur aus spin, stop, lead change, circle und roll back besteht...

ich habe kein warmblut, aber muß doch mal eine lanze für diese oft falsch verstandenen tiere brechen

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Sliding Keena
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Beitrag von Sliding Keena » 22.05.2008 18:38:02

Super lexe! Ich kann dir nur zustimmen!
Ich bin mal im Unterricht ne Zeit lang nen Wallach geritten der war auch irgendein geschecktes Warmblut, der hat seine Sache auch super gemacht, das drehen war zwar langsam, seeehr langsam, aber die technik war da!
Und mit genug Übung kann jedes Pferd ein Westernpferd sein...Ob es jetzt 1.15 oder 1.80 groß ist...

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Jamil
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Beitrag von Jamil » 26.05.2008 09:42:02

[quote59="lexe"]
sorry, aber auch im klassischen reiten (nicht fn) werden warmblüter in vollendeter versammlung am losen zügel geritten und die manöver sind dem klassischen westernreiten sehr ähnlich...

....ein langer hals ist kein hinderniss sich selbst zu tragen wenn man das pferd über die zeit in ine entsprechende aufrichtung bringt und nicht mit der schulter in den boden reitet...

und die hinterhand kann man gebnauso trainieren wie bei einem quarter...ein pferd das piaffieren kann (da fängt versammlung an, bzw. kann man von selbst tragen sprechen) hat meiner meinung nach durchaus genug kraft in der hinterhand...[/quote59]

@Lexe,
Du hast natürlich recht, aber bitte wieviele Reiter gibt es ,die die von Dir zitierten Lektionen richtig reiten können???
Ich kenn nur sehr wenige Englisch- bzw. Klassischreiter, die auf diesem hohen Niveau RICHTIG reiten.
Und ein Reiter, der mit einem WB westernreitet, gehört zu 98% nicht zu den Reitern, die ein WB am losen Zügel auf die Hinterhand reiten können. Somit wird dem Pferd in meinen Augen mehr geschadet als geholfen.

Aber jeder soll so reiten wie er's für richtig und gut empfindet. Denn die Quittung für seinen Reitstil bekommt jeder selbst am eigenen Pferd zu spühren, (ob er jetzt richtig oder falsch ist). :oops:
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lexe
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Beitrag von lexe » 26.05.2008 09:56:53

haste auch recht...

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aquee
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Beitrag von aquee » 31.05.2008 09:06:37

Hm, aber ob diese Leute nen Quarter besser reiten könnten? Fürs Freizeitreiten finde ich es vollkommen in Ordnung, ein WB Western zu reiten. Turniere müssen zumindest auf höherem Niveau nicht sein, aber ein Trail z.B finde ich okay. Quarter sind ja auch eher selten in einer M-Dressur zu finden :wink: Und Leute, die nicht reiten können, und kein Gespühr schaden, egal, in welcher Reitweise.
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matzero
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Beitrag von matzero » 10.06.2008 17:03:00

Wow - echt ne kontroverse Diskussion.

Ich klink mich mal ein: Letztes Jahr hab ich begonnen, mich auf Turnieren rumzutreiben und mit nem dritten und zwei zweiten Plätzen im Trail die Saison beendet. Dieses Jahr bin ich dann (EWU) eine LK aufgestiegen in die 4 - habe auch das WRA IV gemacht und dieses Jahr auf zwei Turnieren 5x platziert, davon 1x erster (Reining) und zweimal zweiter (Trail, Reining). Rein Punkte-mäßig werde ich dann nächstes Jahr wieder eine LK aufsteigen, und das motiviert extrem.
Ich reite einen 18 jährigen Trakehner-Wallach mit 1,70 Stockmaß und ich sag euch eins: der dreht auch in ner Box von 1x1m ohne anzustoßen. Der spint auch perfekt, wenn auch noch langsamer als die Profi-Pferde, wechselt problemlos fliegend, und tut sich bei der gesamten Westernreiterei lediglich beim Stop schwer weil er so lang ist. Aus Erfahrung kann ich sagen: Das ist alles Trainingssache, und wenn ich nicht eine super Trainerin an der Hand hätte, wäre ich auch der Typ Freizeitreiter im Gelände geworden. Rigo ist damals (weil ein schwerer Fall) mit Rindern angeritten worden, und hat heute noch viel Spaß bei der Rinderarbeit - ein leichter Cowsense kommt schon mal durch.
Mein persönliches Fazit aus dieser Erfahrung: Lasst euch nicht von Papier blenden, denn auch das kann sich irren! Es kommt bei einem Pferd nicht zwangsläufig auf Abstammung an, sondern auf ein korrektes und gesundes Gebäude und vor Allem auf einen klaren Kopf und die richtige Erziehung und das richtige Training. Dessen sollte man sich immer bewusst sein. Mein nächstes Pferd muss übrigens nicht zwangsläufig ein Quarter oder ein Warmblut sein - ich lasse mich da auch gerne von "Kindern der Liebe" überzeugen, die die richtigen Voraussetzungen mitbringen.

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WyoCowgirl
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Beitrag von WyoCowgirl » 30.06.2008 21:27:52

ich muss jetzt mal was Blödes dazwischen werfen....

Ein QH ist ein TB und kein WB?

Wie habe ich denn das zu verstehen?
Ein TB, also ein Thoroughbred ist ein Vollblut.
Wo ist denn ein QH bitte ein VB? Es sei denn, er ist TB gezogen?

Also, bevor QHs VBs (TBs) sind, sind sie ja wohl doch eher WBs oder nicht?

Was gibt es denn?

Ponies, WBs, VBs und KBs. Und dazu gehört auch irgendwo das QH, aber doch nicht in die Vollblutkategorie...


Meine WB Stute wird im Übrigen jetzt western ausgebildet und ich habe meinem Trainer ausdrücklich gesagt, er soll ihr keine Spins und keine Stopps beibringen. :) Brauch ich nicht für das, was ich mache (im Gelände rumkrakseln)

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krimieox
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Beitrag von krimieox » 30.06.2008 22:04:58

stellt doch mal bilder rein...

oder gibts irgendwo ein fotoalbum?

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Kaltblutkira
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Beitrag von Kaltblutkira » 01.07.2008 07:45:52

[quote8d]Ich finde generell, sollten Pferde ab einem Stockmaß von ca. 1,60 m von Westernprüfungen - außer Trail - ausgeschlossen werden, da sie körperlich nicht in der Lage sind Westernmanöver auszuführen, ohne im Laufe der Zeit einen Schaden davon zutragen. [/quote8d]

Die Aussage finde ich aber nun wirklich fehl am Platze! Auch ein größeres Pferd kann durchaus gut geritten sein! Und es schadet einem 1,50 m QH genauso wenn es falsch gestoppt wird, wie einem 1,80 WB :roll: Da machen die 30 cm auch nix mehr aus...

Ich habe schon viele wirklich gut gerittene WBs auf Turnieren gesehen und ich muss fast sagen: wer ein WB fürs Turnier trainiert, ist meistens sogar motivierter und vorsichtiger dabei als die meister QH-Reiter. Denn es gehört eben viel mehr dazu ein Pferd gut zum laufen zu bringen, das eben nicht die tollsten Anlagen mitbringt.

Ich reite ein 1,73 m KB und spreche daher aus Erfahrung...

LG Julia

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Jamil
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Beitrag von Jamil » 01.07.2008 08:16:54

[quote2d="WyoCowgirl"]ich muss jetzt mal was Blödes dazwischen werfen....

Ein QH ist ein TB und kein WB?

Wie habe ich denn das zu verstehen?
Ein TB, also ein Thoroughbred ist ein Vollblut.
Wo ist denn ein QH bitte ein VB? Es sei denn, er ist TB gezogen?

Also, bevor QHs VBs (TBs) sind, sind sie ja wohl doch eher WBs oder nicht?

Was gibt es denn?

Ponies, WBs, VBs und KBs. Und dazu gehört auch irgendwo das QH, aber doch nicht in die Vollblutkategorie...
[/quote2d]

QH's gehen auf versch. Pferderassen zurück, aber das TB dominiert die Ursprungsrasse QH bei den meisten Foundation Pferden und ist auch die einzigste Rasse, die offiziell bis heute Eingekreuzt werden kann. :wink:

Ein QH ist eher mit einem TB verwandt und auch so zu behandeln. 8)
Als Beispiel die Aufzucht oder das Anreiten; TB's werden ebenso wie QH's mit 2 Jahren (egal ob man das jetzt gut findet oder nicht - seht hier jetzt nicht zu Diskussion) im Sport eingesetzt. Ein WB wäre dazu noch nicht in der Lage.

Hier ein paar Pedigrees als Beispiele von Foundation Pferden:
http://www.allbreedpedigree.com/king6
http://www.allbreedpedigree.com/doc+bar
http://www.allbreedpedigree.com/wimpy
http://www.allbreedpedigree.com/leo5
http://www.allbreedpedigree.com/yellow+jacket5
http://www.allbreedpedigree.com/poco+bueno
http://www.allbreedpedigree.com/big+step
http://www.allbreedpedigree.com/peppy+san+badger
http://www.allbreedpedigree.com/go+man+go3[/quote]
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Beitrag von krimieox » 01.07.2008 08:39:45

@ jamil

Ein QH ist eher mit einem TB verwandt und auch so zu behandeln. 8)
Als Beispiel die Aufzucht oder das Anreiten; TB's werden ebenso wie QH's mit 2 Jahren (egal ob man das jetzt gut findet oder nicht - seht hier jetzt nicht zu Diskussion) im Sport eingesetzt.
[b1a]Ein WB wäre dazu noch nicht in der Lage.
[/b1a]

??

schon mal auf die geburtsjahre von den hengsten auf der hengstkörung der wb verbände geschaut?
die werden fast alle mit 2 jahren angeritten, um dann mit 3 jahren gekört zu werden.
sonst würden sich ihre muskeln wohl kaum so proportionieren, wie bei einem 5 jährigen.

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Beitrag von Jamil » 01.07.2008 08:49:50

@krimieox,

Du sagst WB's werden [ib8]angeritten[/ib8], ein TB geht mit 2 Jahren Rennen und ein QH wird mit 2 - 3 Jahren auf der Futurity geshowt. Da ist das anreiten schon lang vorbei.

Das ist das was ich meine die (TB's/QH's) ziehen in dem Alter, wo ein WB angeritten wird schon komplette Prüfungen (z.B. Reining) und Rennen durch.
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Beitrag von WyoCowgirl » 01.07.2008 09:06:09

[quotee1]Als Beispiel die Aufzucht oder das Anreiten; TB's werden ebenso wie QH's mit 2 Jahren (egal ob man das jetzt gut findet oder nicht - seht hier jetzt nicht zu Diskussion) im Sport eingesetzt. [/quotee1]

Gott sei Dank ist das eine andere Diskussion, aber das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ein QH eher ein TB ist als ein WB. Du hast es selbst gesagt, in QHs wurden ne Menge Rassen mit eingezüchtet, aber es stimmt nicht, dass TBs da dominieren. In den letzten 200 Jahren vielleicht, aber schau dir mal an, was davor war.

Die TBs haben nur einfach einen längeren Stammbaum, aber wenn du mal weiter zurück in den Ahnentafeln schaust, wie oft steht da "unknown" oder "mare by"... Das sind alles keine TBs mehr, sondern einfach irgendwelche Pferde: Kaltblüter, Mustangs, Spanier, was weiß ich alles. Das heißt, klar, man findet fast überall die TBs in den Papieren, aber nur, weil deren Stammbaum halt eben gut recherchiert ist, aber oft genug hören diese Stammbäume einfach auf, weil man nicht weiß, wie es weitergeht. Kannst mal bei allbreed nachschauen.

Wenn du wirklich darauf bestehst, dass ein QH kein WB ist, dann bestehe ich auch darauf, dass es erstrecht kein TB ist.

Joe Hancocks Großvater z.B. war ein Percheron. Und was jetzt?

[quotee1]Ein QH ist eher mit einem TB verwandt und auch so zu behandeln. [/quotee1]

Sorry, diese Aussage meinst du nicht ernst oder? Es gibt KEINE Vorgehensweise, wie man ein solches Pferd zu behandeln hat, nur weil QH oder TB drauf steht. Beide würde ich, wenn ich eins hätte, trotzdem erst mir 3 oder 4 anreiten.


[quotee1]Das ist das was ich meine die (TB's/QH's) ziehen in dem Alter, wo ein WB angeritten wird schon komplette Prüfungen (z.B. Reining) und Rennen durch.[/quotee1]

schlimm genug...
Aber das kann ja jeder machen wie er will.

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Beitrag von Jamil » 01.07.2008 09:26:04

Ich finde es auch nicht gut - egal welche Rasse - im Babyalter schon auf hochleistung zu trimmen. :( Aber es wird gemacht, weil die Rasse es hergibt.

Ich kann Dir mal den Abschnitt aus dem Buch "Legends" raussuchen, da steht drin, dass ein QH "hauptsächlich" von TB's abstmmt. 8)
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